Informationen

Aktuelle Corona-Informationen 23.11.2021

Coronavirus in NRW
Informationen, Stand 23.11.2021
Neue CoronaSchVO NRW ab 24.11.2021

3G für Bestattungen, 2G für Trauerkaffees
Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Mitglieder, zur Information:

Die Landesregierung hat gerade eine neue Fassung der CoronaSchVO NRW veröffentlicht. Sie tritt am morgigen Mittwoch, 24.11.2021, in Kraft und hat aktuell Gültigkeit bis zunächst zum 21.12.2021.

Link zur aktuellen CoronaSchVO:
https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

Für unser Handwerk wesentlich: 3G für Bestattungen und Trauerfeiern
Bestattungen / Trauerfeiern sind wieder ausdrücklich in § 4 Abs. 1 Nr. 7 CoronaSchVO genannt.
Es gilt für Bestattungen und Trauerfeiern vor der Bestattung unter freiem Himmel UND in geschlossenen Räumen die 3G-Regelung.

Verantwortlich für die Kontrolle der 3G-Regel sind immer noch sowohl der Halleninhaber, als auch der Veranstalter. Das MAGS NRW hat sich auf unsere erneute Aufforderung, hier Klarheit zu schaffen, heute wie folgt geäußert:

„Eine Festlegung der Verantwortlichkeit für Kontrollen kann in der Coronaschutzverordnung nicht erfolgen. Wie wir bereits vor einiger Zeit mitgeteilt hatten, ist eine pauschale Beurteilung unsererseits nicht möglich. Uns sind die entsprechenden Regelungen zwischen Trägern und Bestattungsunternehmen bzw. Privatpersonen nicht bekannt und wir können – ebenso wie bei anderen Veranstaltungsorten – nicht pauschal auslegen, ob etwaige Kontrollpflichten übertragen sind bzw. wer der verantwortliche Veranstalter ist.
Mit freundlichen Grüßen“

Dementsprechend bleiben wir bei unserer Auffassung, dass die Verantwortung für die Einhaltung der 3G-Regel grundsätzlich beim Friedhofsträger als dem Halleninhaber liegt. Eine Übertragung dieser Verantwortlichkeit auf die Angehörigen ist nach Ansicht des Ministeriums also nur durch eine entsprechende Regelung in der Satzung oder einen vergleichbaren öffentlich-rechtlichen Akt auf Privatpersonen möglich.

Ein pauschales Rundschreiben der jeweiligen Friedhofsverwaltung, gegen das es darüber hinaus auch keine Möglichkeit des Rechtsweges gibt, erscheint daher nicht als ausreichend.

Diese Situation ist derzeit unbefriedigend und nicht zuletzt für die Angehörigen und auch für Sie selbst belastend.

Um die Durchführung von Trauerfeiern für die Angehörigen möglichst reibungslos zu gestalten und bis zur endgültigen Klärung dieser Frage schlagen wir daher weiter das folgende Prozedere vor:

Wir empfehlen den kommunalen Friedhofsträgern, zum einen ihr Hausrecht durch Aushänge dahingehend auszuüben, dass ausschließlich Geimpfte, Genesene und Getestete das Friedhofsgrundstück und die entsprechenden Räumlichkeiten betreten dürfen, und zum anderen die Möglichkeit zur Nutzung der Räumlichkeiten von der Zusage abhängig zu machen, dass im Rahmen der Trauerfeier eine aktive Zugangskontrolle durch die veranstaltenden Personen erfolgt.

„Veranstaltende Personen“ sind im Zweifelsfall immer die Angehörigen der verstorbenen Person. Das beauftragte Bestattungsunternehmen erfüllt lediglich ausführende Funktion.

Maßnahmen gegen Trauergäste, die sich den notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen verweigern, können grundsätzlich nur durch die Angehörigen selbst veranlasst werden. Dabei ist es den Angehörigen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bestattungsunternehmen allerdings verboten, unmittelbaren (körperlichen) Zwang zur Durchsetzung von Maßnahmen gegen Ordnungswidrigkeiten einzusetzen. Das Gewaltmonopol ist der öffentlichen Hand vorbehalten.

Die Durchsetzung jeglicher Zwangsmaßnahmen bei Verstößen gegen die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen kann und darf ausschließlich durch die zuständige örtliche Ordnungsbehörde – gegebenenfalls mit Amtshilfe der Polizei – erfolgen.

Es wird daher weiterhin empfohlen, dass die kommunalen Friedhofsträger den Angehörigen eine Telefonnummer mitteilen, an die Verstöße gemeldet werden können und bei der nach Anruf eine zeitnahe Durchsetzung der verordneten Verhaltensregeln, falls rechtlich geboten unter Anwendung von Zwangsmitteln, durch das Ordnungsamt bei Verstößen sichergestellt ist.

Vor dem Hintergrund der Einführung der „3G-Regel“ ist die Erreichbarkeit der zuständigen Behörden mehr denn je von herausgehobener Bedeutung.

Sollte das beauftragte Bestattungsunternehmen die Kontrollen für die Angehörigen durchführen, sei es durch eigenes Personal oder bei größeren Trauerfeiern durch hinzugezonene Security-Unternehmen, ist dieser Zusatzaufwand durch die Angehörigen zu vergüten.

Wir hoffen,dass diese Regelung Ihre Zustimmung findet.

Zur schnellen Kontrolle der Test- und Impfausweise empfehlen wir die kostenlose „CovPassCheckApp“ des Robert-Koch-Instituts, die unter dem folgenden Link heruntergeladen werden kann:
https://www.digitaler-impfnachweis-app.de/covpasscheck-app/

Die App funktioiert auch ohne Mobilfunkverbindung oder WLAN.

Keine Maskenpflicht bei Bestattungen im Freien, keine Maskenpflicht an festen Sitz- oder Stehplätzen in geschlossenen Räumen
Die neue Corona-Schutzverordnung sieht keine Maskenpflicht im Freien vor. Für Trauerfeiern in geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich eine Maskenpflicht, § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO.
Die Maske kann am fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplatz abgenommen werden, § 3 Abs. 2 Nr. 7 CoronaSchVO.

Gültigkeitsdauer von Tests neu gefasst
Die aktuelle CoronaSchVO sieht wieder eine Gültigkeitsdauer von 24h für Schnelltests und 48 Stunden für PCR-Tests vor, § 2 Abs. 8 CoronaSchVO

2G für Trauerkaffees in der Gastronomie
Für Gastronomische Betriebe und damit auch für Trauerkaffees nach der Bestattung gilt grundsätzlich die 2G-Regelung (Genesen oder Geimpft), § 4 Abs. 2 Nr. 11 CoronaSchVO. Eine Maskenpflicht am Sitzplatz entfällt dafür, § 3 Abs. 2 Nr. 5 CoronaSchVO.

 

Bitte bleiben Sie gesund!
Ihr Landesvorstand und die Geschäftsstelle

 

-Bestatterverband –

 

 

Aktuelle Corona-Informationen

Inflation

Im Oktober 2021 wurde eine Inflationshöhe von 4,5 Prozent ermittelt.
Dies hat Auswirkungen auf die Preisgestaltung für Produktions- und Lieferkosten.

(Quelle: Focus.de / Donnerstag, 28.10.2021, 15:18)

Die Preisentwicklung in Rohstoffverarbeitungen, Rohstoffbezug, Lieferlogistik, Verbrauchsmaterialien, Sprit, Energiekosten und Lebensmittelkosten ist entsprechend hoch.

Dies wirkt sich auch auf die Preisgestaltung von Dienstleistern (Dachdecker, Maler, Steinmetz, Sanitärdienstleister, Bestatter, …)

Auch wir haben keinen Einfluss auf die Inflationsentwicklung.

BGH Urteil - Erben und Facebook

Im August 2020 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass im Todesfall soziale Netzwerke den Erben Zugriff auf den Account der / des Verstorbenen gewähren müssen.

Mit dem Urteil hat der BGH Facebook & Co verpflichtet, den Eltern einer jungen Verstorbenen den vollständigen Zugang zu ihrem Facebook-Konto zu gewähren.

Die Erben müssen sich also im Konto der / des Verstorbenen so verhalten können, wie die Person, welche(r) das Konto gehörte.

BGH-Urteil vom 27.8.2020 Az. III ZB 30/20

Inflation

Inflation

Im Oktober 2021 wurde eine Inflationshöhe von 4,5 Prozent ermittelt.
Dies hat Auswirkungen auf die Preisgestaltung für Produktions- und Lieferkosten.

(Quelle: Focus.de / Donnerstag, 28.10.2021, 15:18)

Die Preisentwicklung in Rohstoffverarbeitungen, Rohstoffbezug, Lieferlogistik, Verbrauchsmaterialien, Sprit, Energiekosten und Lebensmittelkosten ist entsprechend hoch.

Dies wirkt sich auch auf die Preisgestaltung von Dienstleistern (Dachdecker, Maler, Steinmetz, Sanitärdienstleister, Bestatter, …)

Auch wir haben keinen Einfluss auf die Inflationsentwicklung.

BGH Urteil - Erben und Facebook

Im August 2020 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass im Todesfall soziale Netzwerke den Erben Zugriff auf den Account der / des Verstorbenen gewähren müssen.

Mit dem Urteil hat der BGH Facebook & Co verpflichtet, den Eltern einer jungen Verstorbenen den vollständigen Zugang zu ihrem Facebook-Konto zu gewähren.

Die Erben müssen sich also im Konto der / des Verstorbenen so verhalten können, wie die Person, welche(r) das Konto gehörte.

BGH-Urteil vom 27.8.2020 Az. III ZB 30/20

Aktuelle Vorschriften

Corona-Regeln bei Trauerfeiern und Beisetzungen in Sankt Augustin

Veranstalter einer Beerdigung bzw. Beisetzung sind im Zweifelsfall immer die Angehörigen
der verstorbenen Person. Sie sind daher für die Einhaltung der Hygienevorkehrungen und
Infektionsschutzmaßnahmen verantwortlich. Das beauftragte Bestattungsunternehmen erfüllt
lediglich die ausführende Funktion.

Nach der neuen Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARSCoV-
2- vom 17.August 2021 gilt ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 die 3-G-Regel (geimpft,
genesen, getestet). Diese Regelung gilt zunächst bis einschließlich 17. September 2021.
Der Nachweis ist mitzuführen und soll überprüft werden.
Für die Gültigkeit der Tests ist die Regelung der jeweils gültigen Corona-Schutz-Verordnung
maßgeblich.

Die Benutzung der Trauerhallen richtet sich nach deren Größe und der möglichen
Bestuhlung.
Menden = max. 109 Personen
Niederpleis = max. 80 Personen
Hangelar = max. 70 Personen
Meindorf = max. 30 PersonenI
Sankt Augustin-Ort = max. 45 Personen
Mülldorf = max. 40 Personen
Im Innenbereich besteht weiterhin Maskenpflicht.
Wir bitten um Ihr Verständnis!
Ihre Friedhofsverwaltung

 

Stand 19.8.2021

Weitere Friedhöfe werden bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung der Stadt erfragt.

Aktuelle Vorschriften

 Stand 30.9.2021 zum 1.1.0.2021

 Neue Corona-Regelung

Vorsorge – einen Schritt voraus denken und aktiv handeln

In Frieden ruhen – mit einer Bestattungsvorsorge mehr als eine Floskel, insbesondere wenn sie finanziell abgesichert ist, erleichtert es den Angehörigen, die Trauer anzunehmen und garantiert, dass Ihre Wünsche auch umgesetzt werden.

Hier finden Sie uns

 

Sankt Augustin

Bonner Straße 77a - 79

(Parkplatz und Haupteingang
von "
Am Lindenhof" aus)

Telefon

02241 - 27526

Im Notfall und dringenden Fällen erreichen Sie uns telefonisch 24 Stunden täglich.

Wir sind immer persönlich für Sie da.

Bürozeiten

Montag - Freitag 9.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen

Außerhalb der Bürozeiten nach Terminvereinbarung

Unsere Räumlichkeiten sind barrierefrei und behindertengerecht.