Praktikum beim Bestatter

Schülerpraktika

Wir haben bereits einige Schülerpraktikanten begleitet. Einige finden es "cool", ein Praktikum beim Bestatter zu absolvieren. Ein Praktikum dient dazu, den Beruf des Bestatters in allen Fassetten kennen zu lernen. Den Praktikanten wird ermöglicht, in alle Bereiche Einblick zu nehmen und aktiv mit anzupacken. In unserem Hause müssen Praktikanten keinen Kaffee kochen. Sie dürfen den Beruf miterleben, wie er ist. Wir schulen den richten Umgang in allen Bereichen und die richtige Ausdrucksweise.

Das Praktikum ermöglicht aber auch die Erkenntnis über Stärken und Schwächen des Praktikanten.

Wir legen jedoch Wert darauf, dass der Praktikant nicht nur seine Zeit absitzen möchte und das Smartphone die volle Aufmerksamkeit des Praktikanten erhält, sondern wir wünschen uns ein aktives Mitarbeiten.

Ein freundliches und gepflegtes Äußeres setzen wir voraus.

 

Arbeitspraktika

Die Arbeit beim Bestatter ist wesentlich vielschichtiger als es gemeinhin bekannt ist. Es werden eben nicht nur Verstorbene abgeholt und nach einer Trauerfeier beerdigt. Auch hinterlässt der Tod aufgrund der Art des Sterbens (Unfall oder Krankheit) oder der zeitlichen Abfolge manchmal mehr oder weniger deutliche Spuren. Und es ist eben nicht immer die 90-jährige Oma, denn manchmal kommt der Tod nur allzu früh.

All das gilt es auszuhalten, möglicherweise kennt man den Verstorbenen persönlich.

Neben den körperlichen und psychischen Belastungen kommen aber noch die Anforderungen an Organisation und Kommunikation sowie Empathie.

Bevor also an einen qualifizierten Einsatz gedacht werden kann, muss zwingend ein teilweise mehrwöchiges Praktikum absolviert werden. Hierbei ist es keineswegs die Hauptaufgabe, Kaffee zu kochen oder zu kopieren. Wir bemühen uns, hierbei einen umfassenden Einblick zu geben. Das hilft uns und dem Praktikanten einzuschätzen, ob dies der richtige Beruf ist.