Praktikum beim Bestatter

Schülerpraktika

Wir haben bereits einige Schülerpraktikanten begleitet. Einige finden es "cool", das Praktikum beim Bestatter zu absolvieren. Wir erwarten aber Arbeitseinsatz bis zum Dienstende. Einfach die Zeit absitzen und am Smartphone daddeln akzeptieren wir nicht. Es sollte klar sein, dass es auch zur Konfrontation mit Verstorbenen kommen wird und der Beruf des Bestatters auch körperliche Arbeit bedeutet. Freundliches und seriöses Auftreten in Wort und Äußerem setzen wir voraus.

Arbeitspraktika

Die Arbeit beim Bestatter ist wesentlich vielschichtiger als es gemeinhin bekannt ist. Es werden eben nicht nur Verstorbene abgeholt und nach einer Trauerfeier beerdigt. Auch hinterlässt der Tod aufgrund der Art des Sterbens (Unfall oder Krankheit) oder der zeitlichen Abfolge manchmal mehr oder weniger deutliche Spuren. Und es ist eben nicht immer die 90-jährige Oma, denn manchmal kommt der Tod nur allzu früh.

All das gilt es auszuhalten, möglicherweise kennt man den Verstorbenen persönlich.

Neben den körperlichen und psychischen Belastungen kommen aber noch die Anforderungen an Organisation und Kommunikation sowie Empathie.

Bevor also an einen qualifizierten Einsatz gedacht werden kann, muss zwingend ein teilweise mehrwöchiges Praktikum absolviert werden. Hierbei ist es keineswegs die Hauptaufgabe, Kaffee zu kochen oder zu kopieren. Wir bemühen uns, hierbei einen umfassenden Einblick zu geben. Das hilft uns und dem Praktikanten einzuschätzen, ob dies der richtige Beruf ist.