Kindergräber

Leider versterben auch Kinder. Von den Kommunen werden daher auch Kindergräber zur Verfügung gestellt. In den meisten Fällen handelt es sich um Reihengräber für eine Erdbestattung. Reihengräber haben ein festes Ablaufdatum. Einige Kommunen bieten am Ende der Ruhefrist die Umwandlung in ein Wahlgrab an. Hierbei kann das Grab solange in der Familie verbleiben wie die Gebühren der Stadt beglichen werden.

Für Feuerbestattungen gibt es für Kinder normalerweise keine extra Gräber. Die Urnen werden in den normalen Urnengräbern beigesetzt. Soll die Urne aber auch auf dem Kinderfeld beigesetzt werden, so kann dies in Absprache mit den Kommunen möglich sein.

Bei Früh- oder Totgeburten ist das Gewicht entscheidend. Der Gesetzgeber hat hier eine Grenze von 500 g festgelegt. Unterhalb dieser Grenze können die Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind in einem eigenen Grab bestatten wollen oder ob die Bestattung durch das Krankenhaus in einem Sammelgrab erfolgen soll. Ab 500 g sind die Eltern grundsätzlich zur Bestattung verpflichtet. Hierfür werden von einigen Kommunen auch sogenannte Sternenfelder angeboten. Auch der Friedwald bietet solch eine Möglichkeit an. Manche Friedhofsträger berechnen hierfür nur die Bestattung an sich, aber keine Grabgebühren.