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Weltraumbestattung in der Erdumlaufbahn, Reise durch den Weltraum, Weltallbestattung in der Mondumlaufbahn
Am 21. April 1997 brachte eine Pegasus XL vom Flugplatz Gando (Gran Canaria) aus erstmals 24 Miniurnen im Auftrag der Firma
Celestis ins Weltall. Bislang wird wegen der hohen Transportkosten nach der Kremation nur ein Teil der Asche ins Weltall transportiert. Bisher hat nur die amerikanische Firma Celestis
Weltraumbestattungen durchgeführt. Einige Firmen schicken auch nur eine digitale Botschaft mit Fotos oder anderen Informationen über den Toten ins All.
Das Prozedere der Weltraumbestattung:
Für die Weltraumbestattung ist eine Feuerbestattung notwendig. Wir oder das zuständige Krematorium übersenden dann die komplette Asche in einer Urne zum Weltraumbestattungsunternehmen. Daraus wird
eine symbolische Portion Asche entnommen und in eine Kapsel gefüllt, die dann von den USA oder von Baikanur aus in den Weltraum verbracht wird. Für diese Mission ist nicht jedes Weltraumprogramm
geeignet. Somit muss man sich darauf einstellen, dass es auch längere Wartefristen für eine geeignete Transportmöglichkeit geben kann. In der Regel findet jedes Jahr ein Start statt. (Anmerkung: Die
Raketenstarts können im Vorfeld aufgrund örtlicher Gegebenheiten kurzfristig verschoben werden, daher sollte der geplante Raketenstart vorher bei uns erfragt werden.)
Die restliche Asche des Verstorbenen wird konventionell beigesetzt. Das heißt, die Angehörigen können sich für eine Bestattung auf einem Friedhof, in einem Friedwald, in der Luft oder der See entscheiden.
Wie bei der Seebestattung müssen eine Willenserklärung und eine behördliche Genehmigung vorliegen bzw. beantragt werden.
Wir empfehlen, falls Sie sich für eine Weltraumbestattung entscheiden einen Bestattungs- vorsorgevertrag abzuschließen.
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